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Der erste Mac OS X-Virus

Autor: Gast am 14. Apr. 2004, 15:47 Uhr
Im Kern ist es ja nur ein Programm, das sich als Datei tarnt. Gott sei dank
kann sich dieses "Trojaner-Konzept" auch gar nicht über das Internet
verbreiten, da gibt es noch schwere Designfehler vom Virenautor: Beim E-
Mail- und Peer-to-Peer-Versand fällt die Ressource fork, in die in diesem Fall
die Befehle untergebracht sind, weg. Zudem erkennt ihn Mail.app sofort als
Programm und gibt eine kräftige Warnung aus. Auch wenn das als MP3
getarnte Programm von iTunes verwaltet oder per Drag&Drop abgespielt wird,
passiert nichts. Nur ein dummer Doppelklick auf das Programm im Finder
(dort muss es ja erstmal hinkommen) zeigt Wirkung. Zudem ist der Trojaner
jederzeit über Apfel-I, Spalten- oder Listenansicht als Programm zu
erkennen. Auch ein böswilliger "Trojaner" hat mit so einem Konzept im
Moment wenig Chancen auf Verbreitung.

Möglicher Lösungsweg für Apple: Man könnte eine Finder-Option einrichten,
bei der eine Warnung ausgegeben wird, wenn ein Programm zum allerersten
Mal gestartet wird, dass es sich hierbei um ein Programm handelt und ob es
ausgeführt werden soll. Damit hätte kein Trojaner ein Chance. Es genügt eine
geschützte Liste mit den vorab installierten und den bereits ausgeführten
Programmen. Diese Liste müsste natürlich verwaltbar sein und als Finder-
Option notfalls abschaltbar sein. So könnten auch die Programm-Icons
weiterhin frei wählbar bleiben.

Viele Grüße
b_x36

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Der erste Mac OS X-Virus

Autor: Gast am 27. Aug. 2004, 16:00 Uhr
Es kann nicht passieren! checkt mal nebenbei

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